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Federohr und Flitzepfote 6 - Die verflixte Falle

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Federohr und Flitzepfote 6 - Die verflixte Falle

Ein unglaubliches Abenteuer im Dämmerwald

Stimme(n)

Autor*in

Erscheinungsdatum

Laufzeit

ISBN

Serie / Nr.

Jordis Lank

Jan Terstiege

10. Januar 2025

1:05:35

9783988187956

Federohr-Reihe

6

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Federohr und Flitzepfote 6 - Die verflixte Falle

Wieder wackelte die Mütze unter Flumm. »Oh! Flumm, dort!« »Sitz doch mal still, Tuff!« »Eine Nuss! Eine Riesennuss! Dooort!« Flumm seufzte. Mindestens einmal in der Woche flogen sie über den See zum Walnussbaum, aber die Nüsse waren noch nicht reif. Dass hier bereits eine Riesennuss lag, versetzte Tuff natürlich in helle Aufregung. Also schwebte Flumm tiefer und setzte zur Landung an. Kaum hatte er den Boden berührt, kullerte Tuff schon aus der Mütze und flitzte los. Flumm rollte unterdessen den Stoff zusammen, nahm ihn in den Schnabel und hüpfte hinterher. »Sieh mal! Sieh mal!« Triumphierend hielt Tuff erst eine, dann zwei Riesennüsse in die Höhe. Es folgte eine dritte, und dann – Tuff bekam das längliche Ding kaum vom Boden hoch – eine orange Wurzel, von deren oberen Ende lange, gefiederte Blätter herabhingen. Daneben lagen dicke, grüne Blätter. Tuff schnupperte. Er biss vorsichtig von der orangen Wurzel ab, riss die Augen auf und begann, in Windeseile Stücke davon in seine Backentaschen zu stopfen. »Bie Müpfe!«, rief er und zeigte darauf. Orange Bröckchen flogen aus seinem Maul. »Fumm! Bie Müpfe!« Flumm seufzte. Er wusste, dass sie nicht starten würden, bevor alles, was nicht in Tuffs Backentaschen passte, in der Mütze verstaut war. Er rollte den Stoff auf dem Boden aus, doch da erstarrte Tuff und ließ alles fallen, was er gerade in den Pfoten balancierte. »Was hast du?«, fragte Flumm. Tuff flitzte los, kam schlitternd zum Stehen und hob zwei weitere Walnüsse auf, die er Flumm freudestrahlend zeigte. Aber nur kurz. Dann quiekte er begeistert, ließ die Nüsse fallen und rannte erneut los. Flumm schnaufte in die Mütze. Woher kommen all die Nüsse? Tuff hielt derweil die nächste orange Wurzel in die Höhe, ließ sie fallen und wollte weiterrennen, doch da erspähte Flumm einen Umriss aus seltsam geraden Linien. Sein Magen zog sich zusammen. »Bleib stehen!«, rief er. Er spuckte die Mütze aus und flog Tuff hinterher. »Nicht weiter!«

Über die Person hinter der Story

Ich kam Anfang der Siebzigerjahre im äußersten Zipfel des Bergischen Landes zur Welt. Zusammen mit vierzehn Hühnern, einem Hahn, 623.484 Bienen und geschätzten fünf Kaninchen wuchs ich in einem riesigen, halbwilden Garten auf, veranstaltete Schneckenwettrennen und konnte aus Baumrinde ohrenbetäubend laute Hupen basteln. Mit acht Jahren riss ich zusammen mit meinem Papa sämtliche Birkenschösslinge in der Umgebung aus und steckte stattdessen Weidenäste in den Boden – die waren nämlich viel besser für die Bienen. Nach Abitur und Ausbildung zur Industrieinformatikerin arbeite ich seither im wissenschaftlich-technischen Bereich. Aber die Freude am draußen sein ist geblieben – genau wie eine große Anzahl imposanter Weidenbäume in der Gegend. Wenn ich nicht gerade schreibe, dann werfe ich Bälle und Keulen in die Luft, suche verborgene Schätze per GPS oder spiele mich mit Freunden durch meinen Brettspielstapel. Irgendwie ist in mir immer noch ein großes Kind, das Spielen und Lachen und Unsinn machen will, aber hey - ich hoffe, das ist auch noch so, wenn ich 80 bin :)

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