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Federohr und Flitzepfote 4 – Das sprechende Huhn

Für Presse, Blogs und Social Media

Federohr und Flitzepfote 4 – Das sprechende Huhn

Ein turbulentes Abenteuer im Dämmerwald

Stimme(n)

Autor*in

Erscheinungsdatum

Laufzeit

ISBN

Serie / Nr.

Jordis Lank

Jan Terstiege

15. November 2024

1:05:35

9783988187932

Federohr-Reihe

4

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Federohr und Flitzepfote 4 – Das sprechende Huhn

Leseprobe: Hinter ihnen erklang ein Keuchen. Flumm fuhr herum. Seine Schwanzfedern durchpflügten das Wasser. Er öffnete den Schnabel, aber das entsetzte Uäk! blieb ihm im Hals stecken. Am Ufer stand ein riesiger Hund und hechelte! Sein Fell war schwarz, bis auf die rötliche Färbung an seiner Brust, an seinem Maul und an den Beinen. Er hatte auch große Zähne. Er zeigte sie gerade, wobei sich seine Oberlippe kräuselte. Flumm erstarrte. Rasch sah er zu Tuff hinüber, der reglos im Wasser stand. Seine Pfoten waren in die Höhe gereckt und von seinen Pinselohren tropfte Wasser. Er formte lautlos Worte, während sein Blick bedeutungsvoll zwischen Flumm und dem Hund hin und her huschte. Flumm folgte Tuffs Blick. Und dann sah er es auch: Das Ungeheuer stand über der Mütze! O nein! Was sollen wir jetzt tun? Er selbst konnte auffliegen, aber was wurde dann aus Tuff? Selbst wenn es ihm gelang, die Mütze im Sturzflug zu schnappen, war Tuff immer noch im See und leichte Beute für die großen Zähne. Wasser tropfte von Flumms Bauch. Wie still es auf einmal war. Nur Flumms Herz klopfte wie verrückt. Der Hund rührte sich nicht, er starrte Tuff an. Was tat dieser Riese überhaupt hier? Sie hatten ihn noch nie gesehen! Bewachte er in der Nacht den Hof? Flumm blickte hoffnungsvoll zu den Fenstern auf. Alles war dunkel. Der Hund duckte sich auf die Vorderbeine und stieß ein keuchendes Wuff! aus. Flumm fuhr zusammen. Sie mussten hier weg, bevor das Ungeheuer als Nächstes in den See sprang! »Tuff«, hauchte Flumm, ohne auch nur den Schnabel zu bewegen. »Ich fliege ans Ufer und locke ihn weg, du rennst an Land und versteckst dich im Baum. Auf drei.« »O-okay«, wisperte Tuff kaum hörbar. »Aber die Mütze …« »Holen wir später! Eins, zwei …« Flumm breitete die Flügel aus und hob ab. Zumindest wollte er das, aber mit den Schwanzfedern im Wasser und nassem Bauchgefieder kam er kaum in die Höhe. Als er kräftiger mit den Schwingen schlug, patschte er damit auch noch in den See. »Flumm!«, schrie Tuff und planschte auf ihn zu. »Nein!«, rief Flumm. »Renn weg – Uäk!« Der Hund bellte laut und stürzte ins Wasser. Flumm hob sich in die Luft und hörte ein Klacken, als die Hundezähne unter ihm zusammenschlugen.

Über die Person hinter der Story

Ich kam Anfang der Siebzigerjahre im äußersten Zipfel des Bergischen Landes zur Welt. Zusammen mit vierzehn Hühnern, einem Hahn, 623.484 Bienen und geschätzten fünf Kaninchen wuchs ich in einem riesigen, halbwilden Garten auf, veranstaltete Schneckenwettrennen und konnte aus Baumrinde ohrenbetäubend laute Hupen basteln. Mit acht Jahren riss ich zusammen mit meinem Papa sämtliche Birkenschösslinge in der Umgebung aus und steckte stattdessen Weidenäste in den Boden – die waren nämlich viel besser für die Bienen. Nach Abitur und Ausbildung zur Industrieinformatikerin arbeite ich seither im wissenschaftlich-technischen Bereich. Aber die Freude am draußen sein ist geblieben – genau wie eine große Anzahl imposanter Weidenbäume in der Gegend. Wenn ich nicht gerade schreibe, dann werfe ich Bälle und Keulen in die Luft, suche verborgene Schätze per GPS oder spiele mich mit Freunden durch meinen Brettspielstapel. Irgendwie ist in mir immer noch ein großes Kind, das Spielen und Lachen und Unsinn machen will, aber hey - ich hoffe, das ist auch noch so, wenn ich 80 bin :)

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